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WILHELM BERGER

1861-1911

wurde in Boston (USA) geboren und starb in Jena. Sein Vater, ursprünglich ein Bremer Kaufmann, arbeitete in Boston als Musikalienhändler, ehe er 1862 in die deutsche Hansestadt zurück kehrte. Bereits als Vierzehnjähriger trat Wilhelm Berger in öffentlichen Konzerten auf. Schon sehr früh konnte er auf eine stattliche Anzahl komponierter Klavierstücke und Lieder verweisen. Berger studierte an der Königlichen Hochschule zu Berlin, ehe er mit 27 Jahren selbst Lehrer am Klindworth-Scharwenka-Konservatorium wurde und wenig später Dirigent der Berliner „Musikalischen Gesellschaft“. Als Professor und Mitglied der Königlichen Akademie der Künste übernahm er das Amt des Hofkapellmeisters in Meiningen. An dieser berühmten Hofkapelle wirkte er bis zu seinem frühen Tod. Max Reger folgte ihm in dieser Anstellung nach.