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CARL REINECKE

1824-1910

bekam die vollständige musikalische Ausbildung in Altona von seinem Vater, einem angesehenen Musikpädagogen. 1836 gab er sein erstes öffentliches Konzert als Pianist in der Altonaer Tonhalle und trat 1843 mehrmals in Kopenhagen unter Niels Gade auf. Nach dem Studium in Leipzig war er zunächst 1846 bis 1848 Hofpianist in Kopenhagen. Seine weiteren Stationen waren Bremen, Köln, Barmen, Breslau und schließlich Leipzig, wo er seit 1860 bis 1895 die Gewandhauskonzerte leitete. Bis zur Pensionierung 1902 hatte er das Lehramt für Klavier und Komposition am Konservatorium inne. Zu seinen zahlreichen und berühmten Schülern gehörten u.a. Edvard Grieg, Hugo Riemann und Felix Weingartner. Als Pianist widmete er sich besonders der Musik Mozarts und setzte sich für die Werke von Chopin und Schumann, seinen kompositorischen Vorbildern, ein. Seine Kompositionen umfassen mehrere Bühnenwerke, Oratorium Belsazar, Sinfonien, Solokonzerte, Orchesterouvertüren, zahlreiche Klavier- und Kammermusik.