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GABRIEL MÖLICH

um 1595-1657

wurde mit einiger Wahrscheinlichkeit von Heinrich Schütz unterrichtet. Mit 24 Jahren beendete er sein Studium und trat – wie sein Vater Gabriel – der kurfürstlich-sächsischen Hofkapelle bei. Nach einem Studienaufenthalt in Paris, wohin ihn der sächsische Kurfürst Johann Georg I. geschickt hatte, avancierte Mölich zum kurfürstlichen Tanzmeister in Dresden. Offenbar genoss er als Instrumentalist, als Komponist und Choreograph am Dresdner Hof eine hohe Wertschätzung. 1638 choreographierte er das Singballett „Orpheus und Euridice“ zur verloren gegangenen Musik von Heinrich Schütz.