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FELIX MENDELSSOHN BARTHOLDY

1809-1847

Felix Mendelssohn Bartholdy erhielt seinen ersten Klavierunterricht von seiner Mutter, später u.a. von Ignatz Moscheles. Im Alter von neun Jahren trat er zum ersten Mal gemeinsam mit seiner Schwester Fanny öffentlich auf. In den 1820er Jahren unternahm er Konzertreisen durch Frankreich, Italien, England und Schottland. 1833 wurde er Musikdirektor in Düsseldorf. 1835, also etwa 100 Jahre nach Johann Sebastian Bachs Schaffen in Leipzig, wurde Felix Mendelssohn Bartholdy Gewandhauskapellmeister. Zusammen mit Verlegern, Gelehrten und anderen Komponisten gründete er 1843 das Leipziger Konservatorium. Im Frühjahr 1847 erlitt Mendelssohn einen Schwächeanfall, als er vom Tod seiner geliebten Schwester Fanny erfuhr. Er erholte sich nicht mehr davon und starb nach zwei Schlaganfällen in Leipzig. Das Wohn- und Sterbehaus des Komponisten in der Leipziger Goldschmidtstr. 12 ist heute ein Museum. Es wurde als Ort von nationaler Bedeutung in das Blaubuch der Bundesregierung aufgenommen.