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Johann Sebastian Bach

1685-1750

ist wie kein anderer großer Komponist in Mitteldeutschland verwurzelt. Geboren in Eisenach, besuchte er dort die Lateinschule und in Ohrdruf das Lyzeum. 1700-02 folgte der einzige längere Aufenthalt außerhalb Mitteldeutschlands, in Lüneburg. Seine Organistentätigkeit in Arnstadt 1703-06 wurde lediglich durch eine mehrmonatige Studienreise zu Buxtehude nach Lübeck unterbrochen. Er wirkte in Mühlhausen, stand im Dienst am Weimarer Hofe, war 1717-23 Kapellmeister am Köthener Hof und anschließend Thomaskantor in Leipzig. Die Aufträge für Orgelprüfungen führten ihn u. a. nach Halle, Erfurt, Gera, Kassel und Naumburg, er war Gast der fürstlichen und königlichen Höfe in Weißenfels, Potsdam, Berlin und Dresden, wo er auch in der Sophien- und Frauenkirche mehrmals konzertierte. 1736 erhielt er den Ehrentitel des „königlich polnischen und kurfürstlich sächsischen Compositeurs“. Bach starb in Leipzig.