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CHRISTIAN SINDING

1856-1941

Der in Kongsberg/Norwegen geborene Christian Sinding gehört zu jener skandinavischen Komponistengeneration, die am Konservatorium in Leipzig ihre musikalische Ausbildung erhielten. Nach kurzer Unterbrechung seines ersten Leipziger Aufenthaltes kehrte er 1879 zurück und vervollkommnete seine Studien bei Carl Reinecke. Sinding verbrachte die längste Zeit seines Lebens in Deutschland: außer in Leipzig weilte er in Dresden, in München und in Berlin. Hier wurde er zum Mitglied der Preußischen Akademie der Künste gewählt. Vorübergehend übernahm er eine Professur in den USA. Immer wieder kehrte er kurzzeitig nach Norwegen zurück. Sinding gilt als der Nachfolger von Edvard Grieg. Zahlreiche seiner lyrischen Klavierwerke vor allem auch seine ca. 250 Lieder verweisen darauf. Doch auch der musikalische Einfluss von Richard Wagner machte sich zeitweilig bemerkbar. Sinding starb mit 85 Jahren in Oslo. Zu seinem Gesamtœuvre gehören 4 Sinfonien, 3 Violinkonzerte, ein Klavierkonzert, eine Oper und zahlreiche Kammermusiken. Eine seiner bekanntesten Klavierwerke ist das „Frühlingsrauschen“.