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JOSEPH SCHUSTER

1748-1812

Wurde in Dresden geboren, wo er auch starb. Außer vom Vater – einem Kammermusiker und Sänger – erhielt er seine musikalische Ausbildung von dem namhaften Dresdner Kapellmeister Johann Georg Schürer. Zusammen mit Franz Seydelmann ging er zunächst für drei Jahre nach Italien und widmete sich vor allem der Komposition von Opern. Nach seiner Rückkehr wurde er zum kurfürstlichen Kammerkompositeur berufen. Ein zweiter Italienaufenthalt brachte ihn in Bologna mit dem auch aus der Mozartbiografie bekannten Padre Martini zusammen. Er schrieb u.a. Opern für Venedig und Neapel und erhielt den Ehrentitel eines Kapellmeisters des Königs von Neapel. Zum dritten- und letzten Mal besuchte der Musiker Italien in den Jahren 1778-81. Danach blieb er in Dresden, wo er als Kapellmeister alternierend mit Gottlieb Naumann, Schürer und Seydelmann in Kirche und Theater dirigierte. Schuster komponierte etwa 25 Opern – neben italienischen auch deutsche – zahlreiche Kirchenwerke, Klavierstücke, 6 Streichquartette, Sinfonien.