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JOHANN KUHNAU

1660-1722

wurde in Geising im Erzgebirge geboren. Als Schüler der Kreuzschule in Dresden wurde er von Mitgliedern der Hofkapelle ausgebildet. Danach zog er nach Leipzig, um dort Jura zu studieren. Mit Ausnahme eines kurzen Engagements als Kantor in Zittau blieb er in Leipzig, wo er sich den Ruf eines „Universalgelehrten“ machte. Im Zusammenhang mit der Gründung des Leipziger Opernhauses war er als Jurist erfolgreich, studierte mehrere Sprachen, war mathematisch und literarisch begabt und nicht zuletzt auch als Kompositionslehrer bedeutend – Johann David Heinichen und Johann Christoph Graupner lernten bei ihm. 1684 wurde er unter Kantor Johann Schelle Organist an der Thomaskirche. Nach dessen Tod wurde er 1701 Thomaskantor sowie gleichzeitig Universitätsmusikdirektor.