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Max Bruch

1838-1920

wurde in Köln geboren. Den ersten Musikunterricht erhielt er von seiner Mutter, Sopranistin und Gesangslehrerin. Als Elfjähriger trat er mit größeren Kompositionen an die Öffentlichkeit und gewann ein Stipendium der Frankfurter Mozart-Stiftung, das ihm 1853-57 Kompositionsstudium bei Ferdinand Hiller, Carl Reinecke und Ferdinand Breunung ermöglichte. Anschließend lebte er als Musiklehrer in Köln. 1861 unternahm er eine Studienreise, die ihn u. a. nach Berlin, Leipzig und Dresden führte. Nach Stationen in Mannheim und als Musikdirektor in Koblenz war er 1867-70 Hofkapellmeister in Sondershausen, wirkte dann als Dirigent u. a. in Berlin, Liverpool und Breslau und leitete 1891-1910 eine Meisterschule für Komposition an der Berliner Akademie, deren Vizepräsident er 1907 wurde. Bruch starb in Berlin.