Home Verein STRASSE DER MUSIK Musikfest UNERHÖRTES MITTELDEUTSCHLAND Tag der HAUS- UND HOFMUSIK PRESSE KOMPONISTEN

JOHANN GROH

um 1575-1627

Wahrscheinlich erhielt Groh seine Ausbildung an der Fürstenschule St. Afra in Meißen. Er wirkte dort jedenfalls zwischen 1604 und 1613 als Organist, möglicherweise auch bis ins Jahr 1621. Danach trat er in den Dienst des Fürsten Bünau in Weesenstein, dem er auch sein zweites Druckwerk widmete. Von seinem Schaffen sind zahlreiche Vokal-, aber auch Instrumentalwerke erhalten: mehrere Intraden in seinem Werk „Sechsunddreissig Neue liebliche und zierliche Intraden“, Nürnberg 1603, sowie Pavanen und Galliarden in „Dreissig Neue auserlesene Padouane und Galliard“, Nürnberg 1604.