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JOHANN FRIEDRICH REICHARDT

1752-1814

Johann Friedrich Reichardt wirkte als Kapellmeister, scharfsinniger Kritiker, engagierter Erzieher, Schriftsteller und als Komponist. Seine musikalische Karriere begann der in Königsberg geborene Künstler als geigendes Wunderkind. Studien bei Imanuel Kant und Johann Georg Hamann, sowie ausgedehnte Konzert- und Bildungsreisen verhalfen ihm zu einer geistigen Größe, welche auch seine Zeitgenossen herausforderte. Fast zwanzig Jahre verbrachte er am königlichen Hof von Friedrich II. und dessen Nachfolger, bevor er – aus politischen Gründen in Ungnade gefallen – in Halle das Giebichensteiner Dichterparadies ins Leben rief. In Berlin gründete er die ersten bürgerlichen Konzertveranstaltungen. Reichardt war auch ein Vorreiter der Händel-Renaissance in Deutschland. Sein Grab befindet sich auf dem Kirchhof der Bartholomäus-Kirche in Halle.