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Christian Heinrich Rinck

1770-1846

stammte aus Elgersburg in Thüringen. Bis 1786 lebte er in Geraberg und wurde danach Schüler von Johann Christian Kittel. Er verzichtete auf ein weiterführendes Studium und trat 1790 eine Stadtorganistenstelle in Gießen an, wo er 1803 zum Universitätsmusikdirektor avancierte. Vom deutschen Musikleben abgeschnitten, folgte er 1805 dem Ruf nach Darmstadt, wo er als Kantor und Organist der Stadtkirche, später als Hoforganist und Kammermusiker von Großherzog Ludwig I. angestellt wurde. Zudem wirkte er als Musiklehrer am Paedagogium und als Musikkritiker. Rinck wurde in Darmstadt bestattet. Er galt schon früh als einer der besten Organisten seiner Zeit und Orgelsachverständiger, und unternahm mehrfach Konzertreisen. Besonderes Ansehen erlangte er als Verfasser der sechsbändigen Praktischen Orgelschule op. 55.